17. Tag

Bei nur 0°C (!!) und Regen am Morgen haben wir uns schon auf das Schlimmste gefasst gemacht. Nach einem recht mageren Frühstück wurde uns beim Checkout schon mitgeteilt, dass es im Yosemite Park ebenfalls regnet. So sah es auf dem Weg aus…

Yosemite
Da wir eh durch den Park mussten um nach Oakland zu gelangen haben wir es vom Wetter abhängig gemacht, ob wir nun zu den Yosemite Falls wandern, oder den Park an einem anderen Tag besuchen. Da es im Yosemite Village ebenfalls geregnet hat und wir auf
so ein Wetter nicht vorbereitet waren…

Yosemite

😀

…ging es also Richtung Oakland weiter. Um den Tag aber nicht zu verlieren sind wir zuerst nach Gilroy in ein riesen Outlet Center (145 Shops) gefahren und haben die letzten Schnäppchen abgegriffen. Das war eigentlich für einen späteren Tag geplant. Bei Appelbee’s gab es dann Abendessen – sehr lecker – und um 22 Uhr sind wir dann in unserem Hotel in Oakland angekommen. Überraschung… wir haben ein kostenloses Upgrade für eine Suite bekommen. Mit Balkon und Blick auf die wenige Meter entfernte Waterfront von Oakland:

Oakland

Hier können wir es uns für sechs Nächte sehr gut gehen lassen….

16. Tag

In Anbetracht der 4 Stunden Fahrt nach Mammoth Lakes haben wir den Tag nach einem guten Frühstück in unserem Motel mit einem Besuch des Shopping Outlets in Barstow begonnen. Nach ein paar Stunden und einigen Dollar weniger haben wir uns dann auf den Weg gemacht. Sind wir noch bei ca. 40°C losgefahren konnten wir auf dem Weg durch die Ost Sierra Nevada schon erkennen was uns in den Bergen in Mammoth Lakes erwartet…

Sierra Nevada

Sierra Nevada

„Oben“ waren es dann nur noch ca. 10°C und es sah aus als wären wir gerade im Allgäu angekommen. Passend dazu hieß unser Hotel auch Austria Hof Lodge & Lounge. Zum Dinner ging es in John’s Pizza Works, wo wir uns bei Knoblauchbrot und Pizza ziemlich überfuttert haben. Da wir früh raus wollten um nicht zu spät am Yosemite anzukommen, ging es früh ins Bett.

15. Tag

Bevor es von Kanab aus Richtung Zion National Park ging, haben wir noch einen kurzen Abstecher zu den Coral Pink Sand Dunes (ca. 30 Km entfernt) gemacht, die auch schon Lokation für einige Filme waren:

Kanab

Danach ging es dann in den eine Stunde entfernten Zion National Park (wieder 25$ losgeworden) bis zum Visitor Center. Von dort aus hat uns der Shuttle-Bus bis zur Zion Lodge gebracht, von wo aus wir die Wanderung zu den Emerald Pools gestartet haben. Erstes Ziel waren die leicht zu erreichenden Lower Pools:

Zion National Park

Zion National Park

Danach ging es dann über enge, steinige, sandige Wege…

Zion National Park

Zion National Park

zu den Upper-Pools:

Zion National Park

Insgesamt haben wir für die Wanderung und Besichtigung ca. 3 Stunden benötigt – bei ca. 40°C dennoch angenehmer als der Grand Canyon Ausflug (noch heißer, weniger Wind, noch steiler). Zwischenzeitlich konnten wir diese Aussicht genießen:

Zion National Park

Nachdem uns der Shuttle-Bus wieder zum Auto gebracht hat, haben wir unsere Reise zurück in den Westen nach Kalifornien angetreten. Nach 5 Stunden haben wir Barstow erreicht und im Hotel Quartier bezogen. Morgen geht es dann nach Mammoth Lakes, bevor wir dann am Mittwoch unseren letzten Nationalpark, Yosemite, besuchen werden und abends nach San Francisco – bzw. Oakland, denn da sind die Hotels günstiger – durchfahren. Von dort aus werden wir die letzten Sehenswürdigkeiten unserer Reise erkunden.

14. Tag

Wir standen vor der Entscheidung eine Bootstour über den Lake Powell bis zur Rainbow Bridge zu unternehmen, oder den Antelope Canyon zu erkunden. Für beides hatten wir leider keine Zeit. Da wir aber Lust auf Wasser hatten und nach dem anstrengenden Vortag im Grand Canyon möglichst wenig laufen wollten, haben wir uns für die Bootstour entschieden. Um zur Tour zu gelangen, mussten wir über den Glen Canyon Staudamm fahren, der nicht weniger beeindruckend ist als der Hoover Dam. Aber irgendwie gibt es hierzu keine Fotos. Jedenfalls sind wir 15$ für den Glen Canyon National Park losgeworden.

Der Lake Powell ist riesig – nach dem Lake Mead der zweitgrößte Stausee der USA – und entsprechend war die Bootstour wie folgt angesetzt:

1. 2 Stunden Hinfahrt zur Rainbow Bridge

2. 1 Stunde Besichtigung der Rainbow Bridge an Land

3. 2 Stunden Rückfahrt

… und das bei fast 40 Km/h – also für ein Tourboot ziemlich schnell.

Und hier die Bilder:

Das ist der „Badewannenrand“ des Sees. So hoch steht das Wasser im Maximum. Man stellt sich das einmal bei einem See-Umfang von über 3.000 Km vor…

Lake Powell

Während des Trips wurde uns vom Kapitän und per Audio-Tour die Geschichte des Lake Powells näher gebracht…

Lake Powell

Und weitere Bilder vom See…

Lake Powell

Lake Powell

Das ist die berühmte Rainbow Bridge – ein National Monument der USA.

Lake Powell

Lake Powell

Wie wir unteranderem von ihm hier gerlernt haben…

Lake Powell

… gehört die Brücke den Navajo-Indianern und ist die größte, von der Natur geschaffene Steinbrücke der Welt (Wasser, Wind, Eis etc. haben das Loch in den Fels geformt).

Nach unserem Ausflug, der übrigens nur 4 Stunden gedauert hat, da der See zurzeit enorm viel Wasser führt und wir so eine Abkürzung nehmen konnten, ging es dann weiter in das eine Stunde entfernte Kanab, dass wie Teile des Lake Powells auch, in Utah liegt. Der vierte und letzte Staat den wir auf unserer Reise besuchen…

Utah

 

13. Tag

Von Flagstaff aus ging es zum Südeingang des Grand Canyon National Parks. Nachdem wir die 25$ Nationalpark-Gebühr entrichtet haben, sind wir zum Visitor Center ins Grand Canyon Village gefahren. Von dort aus ging es dann ca. 2,5 Km zu Fuß am Südrand des Canyons entlang bis zur Bright Angel Lodge. Als wir das erste Mal den Grand Canyon gesehen haben waren wir überwältigt. Die Fotos können die Eindrücke leider kaum wiedergeben:

Grand Canyon

Danach ging es dann über den Brigth Angel Trail

Grand Canyon

ca. 2,5 Km in den Grand Canyon rein, 345 Höhenmeter hinab zum ersten Rastplatz. Für Die Strecke haben wir ca. 50 Minuten benötigt. Die vielen Wanderer die uns entgegenkamen sahen ziemlich fertig aus, so dass wir uns schon denken konnten wie der Rückweg, den Berg hinauf wieder wird. Den Grand Canyon Express haben wir jedenfalls nicht genommen…

Grand Canyon

Nachdem wir unser Ziel erreicht haben, ging es nach einer kurzen Erfrischung wieder hinauf. Laura hat die Pace gemacht und wir haben tatsächlich auch nur wieder 50 Minuten Bergauf benötigt. Ich war danach jedenfalls ziemlich fertig.

Anbei noch ein Bild vom Grand Canyon von einem anderen Aussichtspunkt aus:

Grand Canyon

Danach sind wir mit dem Shuttle-Bus von der Bright Angel Lodge wieder bis zum Visitor Center gefahren und haben unsere Reise nach Page zum Lake Powell fortgesetzt. Zwischendurch konnten wir noch einen schönen, weiten Blick über Arizona werfen…

Arizona

12. Tag

Heute ging es darum Kilometer zu machen um morgen den Grand Canyon zu besichtigen. Auf dem Weg von Las Vegas bis nach Flagstaff sind wir am Lake Mead vorbei…

Lake Mead

und haben den Hoover Damm besichtigt:

Hoover Damm

Da es hier noch immer über 40°C waren, war der Weg vom Parkplatz bis zum Damm recht beschwerlich. Bei dem Wetter können 20 Minuten ohne Wasser doch schon anstrengend werden.

Ab Kingman sind wir dann ca. 90 Milen auf der Route 66 unterwegs gewesen bevor es wieder auf die schnellere Interstate (in Arizona – für die USA – unglaubliche 75 Mph (120 Km/h)) Richtung Williams ging, wo wir uns einen Food-Exit schnappten und bei Live-Country Musik ein paar schöne Stücke BBQ Fleisch verdrückt haben. Danach ging es dann die letzten Milen Richtung Flagstaff in unser Motel.

Das Klima hier ist viel angenehmer als in Nevada (ca. 27°C) und endlich sieht man wieder richtige – grüne! – Bäume.

11. Tag

Der 11. Tag war ganz dem Shopping verschrieben. Am Nord- und Südende vom Las Vegas Strip gibt es jeweils Outlet-Komplexe mit fast 150 Factory Outlet Stores von allen erdenklichen Marken. Nach über 8 Stunden sind wir glücklich, zufrieden und total erledigt in unser Hotel zurück. Übrigens ist es grausam in Las Vegas Auto zu fahren. Wie soll man es schaffen von einer Ampel bis zur nächsten 5 Spuren zu wechseln?

Abends ging es dann noch einmal auf den Strip – bei 40°C gegen 21:30 Uhr. Wir sind durch diverse Hotels und Casinos gewandert und haben uns den Vulkanausbruch am Mirage – sehr gut – und die Piratenshow am Treasure Island – da haben wir uns beide mehr von erwartet – angesehen.

Vom Treasure Island bis zu unserem Hotel Planet Hollywood haben wir 40 Minuten gebraucht – für 1,8 Km!

Hier noch ein paar Fotos vom Abend…

Las Vegas

Las Vegas

Und ein kleines Video vom Vulkanausbruch:

mirage-vol

Ohne Alkohol zu trinken ist man in den Restaurants nicht wirklich willkommen, das hat man den Bedienungen zumindest angesehen. Überhaupt bilden sich die Amis etwas viel auf Las Vegas ein. Ja, es ist mal nett zu sehen aber nach 2 Tagen hatten wir auch genug davon.

10. Tag

Erst einmal ein paar Fotos unserer bescheidenen Big Bear Hütte –  Cathy’s Cottages – mit Jacuzzi und (Gas-)Feuerstelle. Dazu gab es sogar kostenloses Internet – im Wald!

Big Bear

Big Bear

Nach einem – dieses Mal – gezügeltem Frühstück im Grizzly Manor Cafe sind wir unendlich weite Straßen…

Death Valley

… nach Badwater ins Death Valley gefahren.

Death Valley

Mit 85m unter dem Meeresspiegel der tiefste Punkt der USA.

Death Valley

Übrigens hatte weather.com Recht. Der höchste Wert den wir auf der Strecke hatten war 123°F (51°C). In Badwater selbst waren es 49°C

Death Valley

In den wenigen Minuten in denen wir uns draußen aufgehalten haben hat der Wind dazu beigetragen, dass es sich angefühlt hat, als hält jemand einen Brenner an unsere Haut.

Nach einem kurzen Tankstopp in Furnance Creek ging es Richtung Las Vegas mit einem Abstecher zum Zabriskie Point, von dem man noch einmal einen tollen Blick über das Tal des Todes hatte.

Death Valley

Nach Big Bear und dem Death Valley ist Las Vegas das totale Kontrastprogramm. Da wir die Eindrücke selbst erst einmal verarbeiten müssen hier nur ein paar erste Fotos…

Las Vegas

Las Vegas

 

09. Tag

Zuerst ging es ins Grizzly Manor Cafe frühstücken. Recht unscheinbar liegt es an der Straße und viel Platz ist auch nicht. Aber es gehört wohl zu den beliebtesten Orten hier in Big Bear an denen man frühstückt. Ich hatte das „The Polar Bear – The Biggest Of Them All“ Menü – mit dem Hinweis der Bedienung, dass in Amerika alles aufgegessen wird 🙂

Bis zum Abend und darüber hinaus war ich satt. Zwei dicke Stücke Schinken, Rührei, drei Kartoffelpuffer und zwei tellerüberlappende Pfannekuchen mit Blaubeeren. Danach war erst einmal Luft holen angesagt.

Bei einem 2stündigen Kajakausflug auf dem Big Bear Lake wollten wir wieder ein paar Kalorien verbrennen. Natürlich haben wir es geschafft zu kentern – und dieses Mal kann ich es nicht auf meinen Vater schieben :mrgreen: Zum Glück waren wir weit genug weg und wurden nicht von allen beobachtet. Hier ist unser wackeliges Ding:

Big Bear

Danach waren wir noch etwas am See, der für jede Art von Wassersport zu haben ist, aber nur eine Stelle offiziell zum Schwimmen ausgezeichnet hat. Die heute leider auch noch geschlossen war – aber wir hatten unsere Erfrischung ja.

Anbei noch ein paar Eindrücke vom Big Bear Lake:

Big Bear

Big Bear

Morgen geht es ins Death Valley. Mal schauen welche Wettervorhersage Recht hat… wetter.com bietet 32°C, weather.com als Höchstwert 49°C. Genug Wasser haben wir jedenfalls dabei.

08. Tag

Bevor wir uns von San Diego verabschiedet haben sind wir noch zum Hafen und dem anschließenden Seaport Village gegangen. Alles lag gut fußläuflig von unserem Motel 6 in Downtown entfernt. Gefrühstückt haben wir in Bruegger’s Bagel Bakery – sehr gut! – die übrigens ungefähr hier liegt…

San Diego

Im Hafen von San Diego liegt auch die USS Midway, die jetzt als Museum dient. 29.000 Tonnen Stahl auf 300m Länge und max. 75m Breite verteilt „har har har“.

Die Bucht vor San Diego ist die drittgrößte Marinebasis der USA und man kann jede Menge Kriegsschiffe ein- und ausfahren sehen. Die Hafengegend ist sehr gepflegt und auch absolut einen Ausflug wert…

San Diego

San Diego

Danach ging es dann in die Berge nach Big Bear City an den Big Bear Lake. Zuvor mussten wir jedoch durch pures Ödland fahren – wer wohnt da freiwillig? – und zwischenzeitlich hatten wir fast 38° draußen. Wenige Milen vor Big Bear fiel die Temperatur aber wieder auf angenehmere 25-26° ab, da wir auf einem kurvigen Highway einen fast 2.200m hohen Berg erklimmen mussten. Der Big Bear Lake liegt ebenfalls auf ca. 2000m. Belohnung der Fahrt waren tolle, weite Blicke über die Berge und das oben erwähnte Ödland.

So sieht das übrigens aus wenn wir unterwegs sind…

Fahrt zum Big Bear Lake

Von der kalifornischen Lässigkeit ist auf den Straßen nicht viel zu spüren. Gerade wenn es einmal „nur“ zweispurig wird sind hier doch einige überfordert. Ein guter Indikator ist Lauras rechter Arm wenn er langsam oder ruckartig Richtung Angstgriff in der Tür wandert 🙂

… und damit man auch beim Tanken nichts verpasst:

San Diego

😯