06. Tag – Florida

Knapp 200 Km (einfache Strecke) müssen zurückgelegt werden um von Florida City nach Key West zu kommen… und wir haben wahrscheinlich das einzige Auto in den USA ohne Tempomat. Damit mir der Fuß nicht irgendwann abstribt, haben wir uns zwischendurch am „Sombrero Beach“ kurz erfrischt…

Nachdem wir Key West erreicht haben ging es an die Parkplatzsuche, die sich doch recht schwierig gestaltet hat (gelbe, rote und blaue Bordsteinmarkierungen die man fast nicht mehr sieht und auf ein Halteverbot hindeuten machen das Unterfangen nicht leichter). Weiter Abseits der küstennahen Gebiete sind wir dann doch noch fündig geworden.

Nähert man sich dem „Southernmost Point“ der USA…

… vorbei an Key West „Old Town“…

… wird es doch recht touristisch. Zwar schön, aber doch etwas überlaufen (auch wenn das auf den Bildern nicht so rüberkommt). 🙂

Eine Stunde vor Sonnenuntergang (gegen 17:40 Uhr) haben wir uns auf den Rückweg gemacht um diesen dann von einem der vielen anderen „Keys“ aus zu sehen. Ein Blick vorher in die Karte hätte uns diese Idee doch aus dem Kopf geschlagen, da es gar nicht so einfach ist einen geeigneten, uneingeschränkten Blick auf den Sonnenuntergang zu haben – außer man bleibt in Key West.

Letztendlich ist es uns doch noch gelungen – aber es war knapp:

… und gerade Bilder haben wir nicht hinbekommen.

😀

05. Tag – Florida

Ein großes, schönes Hotel… mit einem viel zu kleinen Frühstücksraum. Anscheinend ist Florida bei Asiaten und Indern sehr beliebt. 🙂

Nachdem wir doch noch einen Platz ergattern konnten, ging es in den wenige Meilen entfernten „Everglades National Park“. Die Route führte uns direkt nach Flamingo, an das Südende der Everglades. Zwischendurch haben wir ein paar kleinere Ausflüge unternommen. Alligatoren, Schlangen oder große Spinnen haben wir leider nicht gesehen. Hier ein paar Eindrücke der Everglades:

Wir hätten uns gerne in bisschen mehr „Abenteuer“ gewünscht aber als (Standard-)Tourist ist man hier doch recht eingeschränkt, wie man sieht:

Am Freitag geht es in den „Gator Park“ zur Airboat-Tour. Mal schauen was uns dann erwartet.

Nach dem Ausflug sind wir abends noch in das – relativ – kleine Outlet in Florida City (nur etwas über 40 Shops) gefahren und haben ein paar Kleinigkeiten eingekauft, bevor wir den Tag mit einer „Domino’s Pizza“ beendet haben.

04. Tag – Florida

Nachdem wir aus unserem Motel in Fort Lauderdale ausgecheckt haben, ging es durch Downtown Miami, vorbei an tollen Sandstränden…

nach Key Biscayne, wo wir durch den „Bill Baggs Florida State Park“ spaziert sind:

Bevor es dann zurück nach Miami Downtown zur „American Airlines Arena“ ging, haben wir uns noch die kleinen Malls in Key Biscayne angeschaut.

Für ca. 95 Euro pro Person konnten wir das Spiel aus der Perspektive sehen:

Die Stimmung war klasse…

Video >> Bongo_Time << Video

…und das Heimteam, die „Miami Heat“, haben 115:107 gewonnen, wobei es zum Ende hin noch einmal richtig spannend wurde. So ein Basketballspiel ist schon eine kostspielige Sache. 20$ fürs Parken, 18$ für zwei Hot-Dogs, 7$ für einen Becher Popcorn und noch mal 4$ für eine Flasche Wasser kamen noch hinzu.

Nachdem wir uns aus dem Verkehrschaos nach dem Spiel befreit haben (das Spiel begann um 20 Uhr, Ende ca. 23:00 Uhr, Abfahrt ca. 23:45 Uhr), sind wir in unser Hotel in das ca. 50 Minuten entfernte Florida City gefahren und haben hier endlich wieder ein ordentliches Zimmer.

🙂

03. Tag – Florida

Nach viel zu viel Frühstück wollten wir zuerst den Hafen von Fort Lauderdale besichtigen, durften aber ohne ein Ticket für eins der riesigen Kreuzfahrtschiffe gleich wieder kehrt um machen.

So sind wir halt direkt nach Miami Beach (ca. 50 Minuten von unserem Motel entfernt) gefahren. Nachdem wir unser Auto losgeworden sind, sind wir bei bestem Wetter – wieder 28°C, kaum Wolken – durch den Art Deco District spaziert…

… und haben bei einem Abstecher auf der kreuzenden „Lincoln Road Mall“ ein bisschen – entfernte – Heimat gefunden:

Hofbräu München / Miami Beach

… zum Glück blieben solche Geschmacksverirrungen eine Ausnahme:

🙄

Zum Entspannen ging es anschließend an den riesigen Strand…

Auf dem Rückweg sind wir dann durch ein schickes Villenviertel durch und an Anlegestellen mit „netten“ Yachten vorbei. Leider gab es keine Möglichkeit anzuhalten und so gibt es nur Fotos aus dem Auto heraus – aber man gewinnt einen groben Eindruck:

Morgen geht es vor dem Basketball-Spiel in den „Bill Baggs Cape Florida State Park“ in der Hoffnung, dass wir vielleicht ein paar Seekühe sehen, die sich zwischen November und März in und um Florida tummeln.

02. Tag – Florida

Nach dem anstrengenden Anreisetag – und da am 25. Dezember hier eh alles still steht -, haben wir uns für heute einen faulen Tag am Strand vorgenommen. Zuerst ging es aber zum Frühstück in einen iHop…

… leeeeecker.

Anschließend waren wir am „Fort Lauderdale Beach“ und später am „Pompano Beach“, lagen bei angenehmen 28°C in der Sonne und haben uns im Atlantik abgekühlt. Und was noch viel wichtiger ist, wir haben es ohne Sonnenbrand überstanden.

Abends ging es dann zu „Ernie’s Bar-B-Q“ wo wir uns an viel zu viel Fleisch überfuttert haben. 🙂

01. Tag – Florida

Nach wenigen Stunden Schlaf ging es um 4:30 Uhr zum Flughafen Düsseldorf und um 6:50 Uhr stiegen wir in eine Bombardier CRJ900 (ca. 90 Sitzplätze, knapp 1.90m Kabinenhöhe) nach Manchester. Nach 3 1/2 Stunden Wartezeit – und ziemlich übermüdet – haben wir dann den langen Weg über den großen Teich nach Philadelphia angetreten. Verglichen mit den Flugzeugen von Airberlin, mit denen wir dieses Jahr nach Los Angeles bzw. von San Francisco aus geflogen sind, haben wir uns in der US Airways Maschine wie in der ersten Klasse gefühlt. Kaum angekommen konnten wir auch schon zum Gate um unseren Flug nach Fort Lauderdale zu bekommen. Der wurde am Ende doch recht unruhig – die Dame die mit uns in unserer Reihe saß hat sich an Laura festgeklammert – aber letztendlich sind wir auch hier gut angekommen.

Dann haben wir uns einen Mietwagen ausgesucht und unsere Wahl fiel auf die US Version des Mazda 3 (großer, nicht einsehbarer Kofferraum und nicht zu durstig)…


… und nach wenigen Minuten Fahrt waren wir auch schon im Motel. In freudiger Erwartung nach dem ewig langen 24. Dezember einfach ins Bett zu fallen wurden wir leider erst einmal vom Zimmer enttäuscht. Vorsichtig ausgedrückt könnte man sagen: Die guten Bewertungen im Internet stammen wohl nicht von „echten“ Gästen. Für 95$ die Nacht kann man wohl ein bisschen mehr Sauberkeit erwarten. Bei den nächsten Hotels/Motels greifen wir wieder auf Ketten zurück die wir kennen und machen keine Experimente.