15. Tag – Florida

Abreisetag. Wir verlassen unsere schöne Suite in West Palm Beach – was wir bis gestern nicht wussten… West Palm Beach gehört zu den gefährlichsten Städten der USA und übertrifft in der Kriminalitätsrate sogar Miami. 😯

Da wir nur eine Stunde bis Fort Lauderdale benötigten und uns noch Zeit blieb bevor wir zum Flugfhafen mussten, sind wir zum Abschied bei bestem Wetter noch einmal an den schönen „Fort Lauderdale Beach“ um die letzten Sonnenstrahlen unseres Urlaubs mitzubekommen:

Insgesamt haben wir 2340 Km auf amerikanischen Straßen zurückgelegt und dafür für 127 € Benzin benötigt.

Zum Abschluss unserer Reise gibt es noch Bilder von „oben“:

Philadelphia

über England

… und Ende. 🙂

14. Tag – Florida

Unser letzter – kompletter – Tag in Florida… und wir wissen nicht so recht was wir machen sollen. Eigentlich wollten wir noch einmal an den Strand zum Baden gehen aber bei ca. 20° C hat es dafür nicht gereicht.

Also ging es zuerst von West Palm Beach in das 10 Minuten entfernte Palm Beach an den Lake Trail. Dieser führt über 5 Milen an den traumhaften Villen der Reichen und „Schönen“ vorbei. Jedes Haus hat seinen eigenen Bootssteg:

Leider konnten wir keine Fotos der richtig großen Häuser machen, weil noch größere Hecken die volle Sicht versperrt haben. Ab und zu hat man auch noch die Hecken hinter Hecken versteckt 🙂

Anschließend haben wir am Strand ein kleines Picknick veranstaltet. Hier war nicht viel los, da es in Palm Beach kaum öffentliche Parkplätze gibt. Man ist hier halt gerne unter sich:

Zum „Schwimmen“ sind wir dann in den beheizten Hotel-Pool und haben uns dann auch ein ordentliches Abendessen verdient. Eigentlich sollte es für Laura noch mal in ein Seafood-Restaurant gehen, aber die mehr als 1 Stunde Wartezeit beim „Red Lobster“ hat uns zu „Papa John’s Pizza“ geschickt. Eine große Pizza mit beliebigen Belägen für ca 12 $… großartig 😀

13. Tag – Florida

Heute war es endlich soweit, unser letztes, größeres Highlight der Reise steht an. Es geht zur:

… in das „Kennedy Space Center“ (KSC).

Bei einem IMAX 3D Film haben wir uns erst einmal über die Geschichte der „International Space Station“ (ISS) informiert und sind anschließend mit der Bus-Tour (über 40 Busse fahren im 15 Minuten-Takt) los, die über das Gelände der NASA führt und an zwei Stationen Halt macht.

Halt Nr. 1 war der „Launch Complex 39“, mit den beiden Startrampen 39A und 39B…

… und dem zugehörigen „Vehicle Assembly Building“ (die Montagehalle in der alle Komponenten wie Trägerrakete, Space Shuttle etc. zusammengesetzt werden – von dort werden die Raketen dann zu den Startrampen gebracht)…

Von dieser Entfernung sieht es nicht groß aus, aber als wir mit dem Bus nah daran vorbeigefahren sind, hatte man ein gutes Gefühl für die 160 m Höhe und fast 160 m Breite des Gebäudes.

Beim zweiten Halt wurden wir zuerst auf das Apollo-Programm der NASA eingestimmt und konnten anschließend „live“ den Start von Apollo 8 am 21. Dezember 1968 im „Control Center“ mitverfolgen:

Danach haben sich dann die Tore zu einer riesigen Halle hin geöffnet, in der eine „Saturn V“ Rakete (damit ging es auch zum Mond) waagerecht und in ihre Einzelteile zerlegt ausgestellt ist… einfach gigantisch:

Das Ding ist so groß, dass es nicht auf ein einzelnes Foto passt. Damit man sich die Ausmaße ungefähr vorstellen kann (drittes Objekt von links):

Und ein Modell mal in „klein“:

Über uns hing auch die Mondlandefähre:

Und noch ein paar Bilder aus dem Apollo/Saturn V Komplex:

Wieder am Ausgangspunkt der Bus-Tour angekommen ging es zur „Shuttle Launch Experience“. Hier können Besucher nachempfinden wie sich Astronauten beim Start fühlen. Nett gemacht, aber nicht wirklich realistisch.

Dann sind wir in den „Rocket Garden“ (der Name spricht für sich)…

Zudem bestand auch die Möglichkeit mit NASA-Ingenieuren zu fachsimplen oder sich Autogramme von echten Astronauten zu besorgen.

Um 17:30 Uhr haben wir uns noch den zweiten IMAX 3D Film über das Weltraumteleskop „Hubble“ angeschaut und danach hat der Besucherkomplex geschlossen.

Wenn man nach Florida kommt, muss man das KSC gesehen haben – aber die „Star Trek – Starfleet Academy“ Live Show sollte man meiden. Aber wahrscheinlich läuft die eh nicht mehr lange, weil sie einfach schlecht ist… wir waren nach wenigen Minuten wieder raus. 😀

Danach ging es 2 1/2 Stunden südwärts nach „West Palm Beach“. Hier haben wir unser letztes Hotel (Homewood Suites by Hilton) bezogen. Eine nette „King Suite“ zum grandiosen Preis. 🙂

12. Tag – Florida

Es bleibt heute weiterhin frisch – aber sonnig. Da es die nächsten Tage auch nichts mit „Strandwetter“ wird, haben wir uns dafür entschieden, das „Kennedy Space Center“ erst am Donnerstag zu besuchen.

Daher sind wir zuerst in das zweite der beiden riesen Outlet-Center in Orlando („Orlando Premium Outlets – International Dr“, mit gigantischen 180 Geschäften) und als wir hier fertig waren, war es schon 16:30 Uhr 🙂

Dieses Mal waren wir auch erfolgreicher – aber wir haben in unseren beiden vorherigen USA Besuchen schon besser Schnäppchen machen könnnen.

Um endlich auch mal ein bisschen Sport zu machen, sind wir danach in Orlando zum „Pirate’s Cove Adventure Golf“ –> Minigolf 😀

Einer von uns war sogar so grandios, dass er/sie/es einen Freispiel-Coupon bekommen hat, der beim nächsten Besuch eingelöst werden kann 🙂

Anschließend ging es nach Titusville, ein Örtchen direkt vor den Toren des KSC (Kennedy Space Center). Im (Nicht-Raucher) Zimmer unserers Motels hat es so gerochen, als würde man in einem Aschenbecher wohnen. Die Nacht war dementsprechend nicht so entspannend…

11. Tag – Florida

Am Vortag haben wir uns schon in einem Supermarkt die Eintrittskarten für die beiden Universal Themen Parks („Universal Studios“ und „Islands of Adventure„) geholt, um nicht lange an der Kasse anstehen zu müssen. Pro Person mit Steuern waren es über 130$ !! Ein Hotel-Shuttel-Bus hat uns um 10 Uhr zum Eingang gebracht und wie schon vorhergesagt wurde es heute ar**h kalt:

Zuerst sind wir in den ältern „Universal Studios“ Komplex gegangen und haben bei „Twister“ einen Tornado aus nächster Nähe erlebt.

In der Live-Show „Fear Factor“ konnten Park-Besucher bei diversen Stunts ihren Mut unter Beweis stellen:

Danach wurde uns das erste Mal beim „Revenge of the Mummy Ride“ der Magen umgedreht.

Den „Simpsons Ride“ (ähnlich dem Galaxy im Phantasialand) kannten wir schon aus den „Universal Studios“ aus Hollywood. Leider lief exakt der gleiche Film, da hat sich das lange Anstehen nicht gelohnt.

Bei „Men in Black„…

… haben wir das Schießtraining der nächsten Agenten-Generation erfolgreich absolviert.

Dann ging es ins Kinderland zum „E. T. Adventure“ und E. T. dankte uns persönlich, dass wir ihm geholfen haben seinen Planeten zu retten 🙂

Da es wirklich kalt war, liefen viele Besucher ungefähr so rum (Laura dann später auch):

😀

Danach sind wir in den zweiten Park („Islands of Adventure„) gegangen, der 1999 eröffnet wurde. Hier wirkte alles etwas „frischer“ aber auch voller:

Hinter einer Glaswand konnten Besucher live bei der Geburt eines Velociraptors dabei sein…

… und überhaupt war der „Jurassic Park“ Bereich sehr liebevoll gestaltet:

Das Highlight des Parks ist jedoch der 2010 eingeweihte „Harry Potter“ Teil. Hogwarts und Hogsmead waren toll nachgebaut und voll mit Attraktionen:

Die Wartezeit bei „Harry Potter and the Forbidden Journey“ in Hogwarts betrug 120 Minuten und wir hätten noch angestanden nachdem der Park geschlossen hätte. Also ging es auf die „Dragon Challenge„, eine Achterbahn mit Loopings, Schrauben und was noch alles dazugehört. Danach war uns doch „recht“ übel und auch das „Butterbier“ (schmeckt wie sehr brausige Bio-Limonade mit Vanilleschaum-Topping) hat es nicht wirklich besser gemacht.

Zum Abschluss sind wir noch zum Spider-Man 3D-Abenteuer – auch hier wird man – unerwartet – ordentlich durchgeschüttelt. 🙂

Sollten wir noch einmal nach Orlando in die Universal Parks kommen, besorgen wir uns den „Express Pass„, der einen an den Warteschlangen einfach vorbeigehen lässt, denn auch wenn nicht übermäßig viel los war, ging viel Zeit fürs Rumstehen drauf.

Um 20:20 Uhr wurden wir vom Shuttel-Bus wieder abgeholt. Zum Abendessen haben wir uns mit (gefühlten) 2Kg von „Popeyes Chicken and Biscuits“ auf unser Hotelzimmer zurückgezogen – ein Fest 😀

10. Tag – Florida

Ein „kleiner“ Klimawandel steht an. Nachdem wir die letzten Tage bei bestem Wetter (immer zwischen 28° und 30°) selbst in kurzen Klamotten ins Schwitzen kamen, soll es doch an unserem Universal Park Besuch am Dienstag ar**h kalt werden. Sonnig, aber ar**h kalt.

Zuerst ging es aber in den „Fort DeSoto State Park“ in St. Petersburg, wenige Minuten von unserem Hotel entfernt. Hier liegt auch der „North Beach“, der mehrfach zu Amerikas besten Badestrand ausgezeichnet wurde. Leider war es auch heute schon recht frisch und windig (aber immerhin sonnig) und wir konnten kein Bad in der Sonne geschweigedenn im Meer nehmen…

Wir sind dann unserem Reiseführer gefolgt und sind einige „Trails“ durch den Park gewandert…

Vor der Abreise haben wir noch das „Fort DeSoto“ besichtigt. Leider waren nur noch ein paar Bunkeranlagen und Geschütze von der früher riesigen Anlage zu sehen:

Dann ging es nach Orlando und bevor wir im Hotel eingecheckt haben, haben wir viiiiiiiel Zeit im „Orlando Premium Outlets – Vineland Ave“ (150 Outlet Shops) verbracht ohne richtig erfolgreich zu sein 😀

09. Tag – Florida

Vor unserer Abreise aus Fort Myers erst einmal ein Blick von unserem Balkon auf Fort Myers Downtown:

Dann ging es – mal wieder – in einen der riesigen Walmarts, die auch am 01.01. geöffnet haben, um uns mit ein paar Kleinigkeiten einzudecken.

Anschließend sollte wir dann endlich auch die Manatees (Seekühe) sehen, die sich im Winter in den warmen Gewässern nahe einiger Kraftwerke tümmeln. Dafür ging es in den „Manatee Park“ – ca. 20 Minuten von Fort Myers entfernt. Die kleine, schöne Anlage führt direkt an einem der Kanäle eines Kraftwerks entlang und hier konnten wir dutzende von den riesigen, dicken Dingern beobachten:

Hier auch noch mal ein Foto von uns beiden…

… und Laura spielt Pocahontas:

Zum Abschluss lief (bzw. schlich) uns eine „Black Racer“ – nicht giftig – über den Weg, aber ich war nicht schnell genug mit der Kamera:

Dann hieß es erst einmal Kilometer machen um unseren nördlichsten Punkt dieser Reise (Orlando) nahe zu kommen. Ziel war St. Petersburg. Eine echt schöne und ruhige Stadt an der „Tampa Bay“ auf der Ost- und dem Golf von Mexiko an der Westseite:

Unser Hotel, das „Americas Best Inns-St. Petersburg“, wird von Deutschen geführt, ist richtig urig eingerichtet und wirkt sehr familiär.

Für den Fall das jemand versucht mich auf dem Handy zu erreichen, meine neue SIM-Karte ist noch nicht für Roaming freigeschaltet… und jetzt eh vom Anbieter aus gesperrt, da ich zwischenzeitlich gedacht habe, dass ich mein Handy verloren habe. 😀

08. Tag – Florida

Heute ging es von Fort Myers aus nach Sanibel und Captiva…

… wo sich die besser Betuchten in traumhaften Ferienvillen versammeln:

Standard-Touristen wie wir müssen erst einmal einen der wenigen – kleinen – Parkplätze finden. Wenn man es geschafft hat, kann man sich an einem der kilometerlangen Strände ausbreiten und ein erfrischendes Bad im Golf von Mexiko nehmen:

Und mit ein bisschen Glück bekommt man auch Delfine zu sehen:

Nach einem leckeren, selbstgemachten Eis ging es dann auf eine 1 1/2 stündige „Wildlife Sunset Cruise“ direkt von Captiva aus. Auch hier kann man mal sehen wo das Geld steckt:

Wer es ganz exklusiv mag, kann sich nach „North Captiva“ absetzen. Hier kommt man nur mit dem Boot hin. Sollte man einmal vergessen haben Milch zu kaufen, kann man sich für nur 15$ einen Liter im einzigen (Mini-)Kiosk auf der Insel besorgen. Ein Six-Pack Bier gibt es für ca. 50$:

Zum Abschluss der schönen Tour konnten wir ganz entspannt jede Menge Delfine und den tollen Sonnenuntergang beobachten:

Abends waren wir dann in Fort Myers Downtown, wo sich die gesamte Stadt versammelt hat. Hier wurde dann bei Live-Musik Silvester gefeiert…

… und pünktlich nach dem – ganz netten, kleinen – Feuerwerk schwärmten die Massen nach Hause 😀

07. Tag – Florida

Bevor wir uns auf unseren zweiten Besuch der Everglades gemacht haben, ging es zuerst in den „Monkey Jungle“, wo das Verhalten von Affen erforscht wird. Da die Einrichtung Geld benötigte, hat man den Park für Besucher ausgebaut. In einem großen Teil sind die Menschen im Käfig und die Affen schwirren um einen herum…

Man kann die Affen auch selbst füttern, indem man Rosinen o. ä. (kauft man am Eingang) in herabhängende Schüsseln legt, die die Affen dann zu sich hochziehen…

… oder man füttert sie – illegalerweise – selbst per Hand (was natürlich viel mehr Spaß macht)…

😀

Zwischendurch haben wir noch – sehr informative – Shows mit einem Gorilla, Orang Utan und schwimmenden Affen gesehen.

Danach war es dann endlich soweit, wir sollten unsere ersten Alligatoren sehen (es gibt schließlich über 1.5 Mio. in Florida). Unsere Airboat Tour startete im Gator-Park. Relativ feucht und windig (so ein Airboat hat über 450 PS)…

… ging es durch die Everglades und einmal sind wir einem Alligator auch ganz nah gekommen:

Im Anschluss konnten wir einen Skorpion und Baby-Alligatoren aus nächster Nähe betrachten…

… haben gesehen wie die Indianer „Alligator-Catchen“ machen und wie die Viecher zuschnappen können.

Anschließend ging es den „Tamiami Trail“ weiter:

Und wir staunten nicht schlecht. Fast die ganze Fahrt über (ca. 120 Km) lagen die Alligatoren – fast – am Straßenrand, faul in der Sonne und haben in der Sonne gebadet:

Wir sind dann bis Fort Myers durchgefahren und haben hier auch wieder ein schönes Hotel direkt an der „Waterfront“ gefunden.