12. Tag – Westküste 2012

Kaum in Utah angekommen weiß man wieder wie angenehm die Temperaturen in Telluride waren 🙂

Genug mit Bewegung aus eigener Kraft, heute haben wir es mal ganz amerikanisch gehalten:

5 Stunden lang gehörte uns dieses nette, kleine ATV…

… und wir konnten nach herzenslust offroad in einem gigantischen, mit Jeep/ATV Trails gefüllten Spielplatz in der Wüste zwischen Canyons, Arches…

?finde Laura?

… Tunneln…

… und Towern…

… Sprit verbrennen:

Wir sind heile geblieben und haben nichts kaputt gemacht (sonst wäre es doch recht teuer geworden). Die Zeit verging (quasi) rasend und der Ausflug war jeden Cent wert.

Und hier mal ein kleines Video (spielt es nicht zu groß ab – musste die Qualität runtersetzen damit es in den Blog passt):

atv

11. Tag – Westküste 2012

Wir haben wohl gestern Abend zu spät noch zu viel gegessen (Detroit Style Pizza und Hot-Wings) – jedenfalls haben wir beide nicht gut geschlafen und waren dementsprechend müde. Ein gute Gelegenheit um beim 9Km langen „Bear Creek Trail“ frische Bergluft und neue Energie zu tanken 🙂

Der Weg führt uns auf über 3000m zu den „Bear Creek Falls“:

Der Name „Bear Creek“ kommt nicht von ungefähr. Aber man trifft hier wohl nur abends und früh am Morgen auf Bären 🙁

Danach ging es mit der Seilbahn…

…weiter hinauf zum „Mountain Village“ – im Winter vom verschnupten Ski-Volk und im Sommer von Mountainbikern bevölkert:

Schön ist es hier oben, aber an einem Sonntag ist auch hier nicht viel los.

Am Nachmittag ging es dann wieder zurück nach Utah. Dieses Mal in den Norden nach Moab. Zuerst mussten wir aber kurz hinter Telluride Colorado noch durch ein schweres Unwetter mit Blitzen im Sekundentakt, überschwemmten Straßen und Platzregen der den Scheibenwischer in der höchsten Stufe an seine Grenzen gebracht hat.

10. Tag – Westküste 2012

Von Cortez aus sind es nur wenige Meilen in den „Mesa Verde National Park“ – natüüüüüürlich haben wir hier viel gelernt, trotzdem zitiere ich mal aus Wikipedia:

„Der Park schützt rund 4000 archäologische Stätten, insbesondere die erst Ende des 19. Jahrhunderts vollständig erforschten, gut erhaltenen Felsbehausungen vorkolumbischer Anasazi-Stämme.

Mesa Verde ist der einzige Nationalpark in den Vereinigten Staaten, der zum Schutz eines archäologischen Ortes eingerichtet wurde, andere kulturhistorische Objekte sind als National Monument ausgewiesen oder in einer anderen formal geringeren Schutzgebietskategorie.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Mesa-Verde-Nationalpark)

So sieht das dann aus:

Wir haben uns für eine Tour durch das „Balcony House“ entschieden. Ein Park Ranger hat uns (eine 40 bis 50köpfige Gruppe) abgeholt und durch die Stätte geführt. Um hinein zu gelangen mussten wir eine steile, lange Leiter überwinden:

Endlich drin haben wir etwas über die Geschichte des „Hauses“ gelernt:

Dann folgte der spaßige Teil, die komplette Gruppe musste durch einen 45cm breiten, insgesamt 4m langen Tunnel kriechen…

… und einen steilen, spärlich gesicherten Hang hochklettern…

…um zum Ausgang zu gelangen.

Anschließend haben wir uns noch eine kleine, sportliche Herausforderung ausgesucht. Der „Spruce Tree Canyon Trail“…

… nicht lang, aber aufgrund des Höhenunterschieds und der Hitze unten im Canyon doch recht anstrengend:

Zudem waren wir völlig alleine auf dem Trail und bedenkt man das neben giftigen Schlangen, Bären und Pumas hier zuhause sind, ist jedes Rascheln im Gebüsch doch immer recht beunruhigend. Dieses Mal waren es aber nur Vögel, Streifenhörnchen und unzählige kleine Eidechsen 🙂

Dann gab es einen Tapetenwechsel… raus aus der Wüste, rein in die „Rocky Mountains“. Durch den „San Juan Forest“ und die „San Juan Mountains“…

…ging es nach Telluride Colorado (liegt über 2500m über dem Meeresspiegel) – auch „Klein Aspen“ genannt. Dadurch das es eigentlich ein – recht exklusiver – Wintersportort ist, kann man hier im Sommer ein paar gute Angebote in tollen Hotels abstauben. Die gute Bergluft war jedenfalls eine schöne Abwechslung.

09. Tag – Westküste 2012

Wir verlassen unser schönes Bed & Breakfast in Page, sagen Verda und Jim goodbye und treten unsere 4stündige Reise nach Colorado an.

Vorher sind wir in Page noch zum wenige Meilen entfernten „Horseshoe Bend“ gefahren, hier macht der „Colorado River“ einen riesigen Bogen (wie ein Hufeisen halt)…

… nur leider war das Wetter an diesem Morgen nicht so prickelnd (besser heute als gestern im „Antelope Canyon“)…

Ca. 40 Meilen vor unserem Ziel Cortez in Colorado führte uns die Route durch die „Four Corners Region“. An genau diesem Punkt hier…

… treffen Utah, Arizona, Colorado und New Mexico aufeinander und wenn man möchte kann man hier auf einmal in allen vier Staaten sein.

Müde von der langen Fahrt und verwirrt von dem Zeitzonen-Durcheinander (Utah, Colorado und Arizona liegen eigentlich in der gleichen Zeitzone „Mountain-Time“, Arizona hat aber keine „Sommerzeit“ und entspricht daher der „Pacific Time“ – wie z. B. San Francisco) sind wir nach einem Besuch bei „KFC“ und dem Walmart müde ins Bett gefallen.

08. Tag – Westküste 2012

Nach – gefühlten – 50 von Jim’s leckeren Pancakes ging es mit unserem Navajo „Jake“ im Jeep…

… zum gar nicht soooooooo überfüllten „Antelope Canyon“…

🙂

Jake hat uns gut an den Massen vorbeigeführt und geholfen ein paar schöne Fotos zu schießen…

Im Anschluss ging es in den „Rattlesnake Canyon“…

… und um es vorweg zu nehmen, nein, wir haben keine Klapperschlangen gesehen 🙁

Hier waren wir (eine 3köpfige Familie, Laura und ich) alleine in dem kleinen, schmalen Slot Canyon:

Bei wieder fast 40°C sind wir dann an den „Lone Rock Beach“ vom „Lake Powell“ gefahren…

…und konnten uns hier abkühlen und ein bisschen Farbe auf die weißen Stellen aufbringen.

Abends gab es dann eine Portion Fleisch und Live Musik beim Texas BBQ.

Unser nächstes Ziel ist nun Cortez in Colorado…

07. Tag – Westküste 2012

Von Kanab aus ging es zum ca. 130 Km entfernten „North Rim“ des „Grand Canyon“. Schon auf dem Weg dorthin merkte man, dass der „North Rim“ nicht so überlaufen ist wie der „South Rim“.

Zuerst sind wir am Visitor Center zum „Bright Angle Viewpoint“ und haben uns einen Überblick verschafft:

Wieder einmal kann man auf Fotos nicht festhalten wie gigantisch das Ding ist!

Danach hieß es wieder: Rucksack packen und ab  auf den Trail. Wir haben uns für den 8 Km langen „Uncle Jim Trail“ entschieden, der uns durch ein einsames Stück Wald geführt hat…

… und am Ende am Rand des Canyons entlang verlief:

Auf dem Rückweg trafen wir den Zeitgenossen hier…

… der sich mitten auf dem Weg gesonnt hat und erst weggeschlichen ist als wir 5 Meter von ihm entfernt waren. Wer zufällig weiß was das für eine Schlange ist kann uns ja kurz informieren 🙂

Auf dem Rückweg trafen wir im Nationalpark sogar noch ein Bison an was selbst aus weiter Entfernung noch riesig aussah:

Als wir dann den „Colorado River“ überquert haben…

…waren wir kurz vor unserem Ziel „Page“ in Arizona. Die Stadt ist völlig ausgebucht, aber im „RoseWalkInn“, ein Bed & Breakfast, haben wir noch Unterschlupf gefunden. Jim hat uns schon erwartet, mit Tipps versorgt und uns unser schönes Quartier gezeigt.

06. Tag – Westküste 2012

Heute war unser letzter Tag im…

… und zum Abschluss haben wir uns noch einmal eine Herausforderung ausgesucht – der „Angels Landing“ Trail, über 8 Km lang, über 450 Höhenmeter sind zu überwinden und fast 1 Kilometer geht es an einem schmalen, mit Ketten gesicherten Grat entlang bis zum Ende des Trails:

Eine gute Konzentration und keine Angst vor der Höhe sind wichtig wenn man sich bis zum Ende traut. Als Belohnung winkt ein Plateau mit einem tollen Blick über den Zion National Park:

Nachdem nicht weniger anstrengenden Rückweg haben wir uns im „Virgin River“ ein bisschen abgekühlt. Danach ging es Richtung Kanab, unsere Station vor der Erkundung der Nordseite des „Grand Canyon“.

Da er auf dem Weg lag, haben wir noch einmal den „Coral Pink Sand Dunes State Park“ besucht…

… und hatten später unerwarteten Besuch:

Eine große Pizza und ein großes Bier haben dann den Abschluss des Abends bedeutet 🙂

05. Tag – Westküste 2012

Nach einem – wieder einmal – opulenten Frühstück ging es mit dem Zion Shuttle zur letzten Station „Temple of Sinawava“. Von dort aus folgten wir dem „Riverside Walk“ bis zum Einstieg in die „Narrows“, der wohl bekannteste Ort im „Zion Canyon National Park“. Die Schlucht führt den „Virgin River“ mehrere Kilometer flussaufwärts und ist an manchen stellen nur wenige Meter breit. Umringt von riesigen Felswänden bietet sich hier ein tolles Erlebnis:

Am Einstieg war noch viel los doch zum Glück kam direkt am Anfang die tiefste Stelle die es zu überwinden gab…

… und hier trennte sich schnell die Spreu vom Weizen 🙂

Die – geliehenen – Wanderstöcke haben uns in vielen Situationen geholfen nicht das Gleichgewicht zu verlieren, so das wir von der Hüfte aus aufwärts trocken geblieben sind:

Hin- und zurück haben wir ca. 5 Stunden gebraucht. Weiter darf man ohne explizite Erlaubnis auch nicht gehen. Also wer den Zion mal besucht MUSS die „Narrows“ machen:

 

04. Tag – Westküste 2012

Lue und Bruce haben uns um 8:30 Uhr Frühstück in unser Cottage gebracht…

… und wir konnten gut gestärkt in den 40 Minuten entfernten „Bryce Canyon“ aufbrechen.

Wir haben uns für eine Kombination aus den „Queens Garden/Peekaboo/Navajo“ Trails entschieden und sind über 10Km durch den Canyon gewandert der uns sogar besser gefallen hat wie der „Grand Canyon“ (aus 2011):

Unser Hotel für heute und morgen liegt in Springdale, quasi vor den Toren des „Zion National Park“ den wir morgen noch einmal erkunden möchten.

03. Tag – Westküste 2012

Bevor wir die vier Stunden Fahrt nach Panguitch – unser Stopp vor dem „Bryce Canyon“ – in Angriff genommen haben, ging es in den im „Mirage“ gelegenen „Siegfried & Roy’s Secret Garden & Dolphin Habitat“. Eine schöne Anlage in der Delfine trainiert werden (es gibt keine speziellen Shows)…

… und (u. a.) die weißen Tiger faul in der Sonne liegen:

Danach haben wir unser Glück am Einarmigen Banditen versucht. Nachdem es kurz nach einem Gewinn aussah…

… sind wir doch mit 7 oder 8$ Minus rausgegangen 🙂

Anschließend ging es noch nach Las Vegas Downtown. Hier reihen sich die „Wedding Chapels“ aneinander – aber wer will hier ernsthaft heiraten? Es gibt die ein oder andere nette kleine „Kirche“…

… aber die direkte Nachbarschaft ist echt erschreckend. Bezeichnet war das direkt nachdem wir an der Straße gehalten haben der erste Obdachlose ans Fenster klopfte. Wir haben uns dann auch wieder schnell aus dem Staub gemacht.

Bei inzwischen wieder 43°C wollten wir uns am „Overton Beach“ am „Lake Mead“ erfrischen. Leider war der Strand geschlossen (zu niedriger Wasserstand) und mehr wie einen Blick auf einen langweiligen kleinen Hafen gab es in der Zeit nicht zu holen:

Dann ging es durch Sandstürme, Regen, Blitz und Donner…

…in das verschlafene Panguitch zu Lue and Bruce in „Grandmas Cottages“ wo wir schon erwartet und herzlich empfangen wurden. Im „Cowboy Smokehouse“ gab es dann zum Abschluss noch lecker BBQ.